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Investitionsabzug bei Pkw

Bei Planung einer zukünftigen Investition kann man unter bestimmten Voraussetzungen einen den Gewinn mindernden Investitionsabzug bilden.

Unter anderem ist es notwendig, dass das neue Wirtschaftsgut ausschließlich oder fast ausschließlich (90 %) beruflich genutzt wird. Bei einem Pkw ist der Nachweis nur durch Vorlage eines Fahrtenbuchs möglich.

Einem Steuerpflichtigen hatte das Finanzamt die Bildung des Abzugsbetrags versagt, weil er bei seinem bisherigen Pkw kein Fahrtenbuch führte und deshalb den privaten Nutzungsanteil mittels der sog. 1 % Regel versteuerte.

Das oberste Steuergericht gab dem Kläger Recht. Es genehmigte die steuermindernde Erfassung eines Investitionsabzugsbetrags. Nach seiner Ansicht kann die ausschließliche oder fast ausschließliche betriebliche Nutzung der Neuanschaffung durch den geäußerten Willen dargelegt werden, zukünftig ein Fahrtenbuch erstellen zu wollen.

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