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Als Werbungskosten nur der kürzeste Weg

30 Cent dürfen Arbeitnehmer dieses Jahr pro vollen Entfernungskilometer und Arbeitstag für Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte absetzen. Die kürzeste Straßenverbindung ist dabei nicht immer maßgeblich.

Die Entfernungspauschale wird grundsätzlich unabhängig von der Benutzung des Verkehrsmittels gewährt. Sie gilt also sowohl für Fahrten mit dem PKW als auch bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Absetzbarkeit ist jedoch auf einen Jahresbetrag von € 4.500 begrenzt. Es sei denn, die Fahrten wurden mit dem eigenen Auto zurückgelegt oder bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln lassen sich höhere Kosten nachweisen. Im letztgenannten Fall können sogar die gesamten entstehenden Kosten angesetzt werden.

Kürzeste Straßenverbindung

Für die Bestimmung der Entfernung zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte ist die kür-zeste Straßenverbindung maßgebend. Sie gilt auch dann, wenn ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel benutzt werden. Wenn bei Benutzung eines Kfz hingegen eine längere Straßenverbindung offensichtlich verkehrsgünstiger ist und regelmäßig benutzt wird, kann auch sie der Be-rechnung zugrunde gelegt werden.

Mischformen

In Fällen, in denen Auto und öffentliche Verkehrsmittel benutzt werden (Park & Ride) muss zunächst die kürzeste Straßenverbindung ermittelt werden. Auf dieser Grundlage kann die anzusetzende Entfernungspauschale berechnet werden. Für die Teilstrecke, welche mit dem eigenen Kraftwagen zurückgelegt wird, kann aber auch die verkehrsgünstigere Strecke angewandt werden.

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