HKF Beratergruppe – Steuerberater. Wirtschaftsprüfer. Rechtsanwälte. Insolvenzverwalter. Im Raum Bonn und Berlin.

Sanieren: Aus für Begünstigung

Artikel vom:

03.03.2011

Themen:

Einkommensteuer, Sanierung, Steuerminderung, Fördermittel, Förderprogramme

Laut neuem Jahressteuergesetz werden Steuerminderungen bei haushaltsnahen Dienstleistungen künftig für Sanierungsmaßnahmen ausgeschlossen, für die zinsverbilligte öffentliche Darlehen gewährt oder steuerfreie Zuschüsse in Anspruch genommen werden.

Dazu zählen Arbeiten, die nach dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW gefördert wurden, geförderte Maßnahmen zur energetischen Renovierung, Erhaltung und Modernisierung sowie ähnliche Förderprogramme der einzelnen Bundesländer. Durch die neue Regelung soll eine Doppelförderung mit Steuermitteln vermieden werden.

Alle übrigen Maßnahmen, bei denen Handwerker zur Renovierung, Erhaltung und Modernisierung in Privathaushalten beschäftigt werden, sind davon nicht betroffen. Voraussetzung für die steuerliche Begünstigung ist der Nachweis durch eine Rechnung sowie die Bezahlung durch Banküberweisung. (Barzahlung wird nicht anerkannt.)

Nur die reine Dienstleistung kann geltend gemacht werden, Materialkosten sind nicht begünstigt. Der Anteil der Arbeitsleistung sollte deshalb auf der Rechnung aufgeführt sein. 20 % der angefallenen Arbeitskosten, maximal jedoch € 1.200, können dann nicht nur vom Einkommen abgezogen, sondern direkt mit der Einkommensteuerschuld verrechnet werden.

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