HKF Beratergruppe – Steuerberater. Wirtschaftsprüfer. Rechtsanwälte. Insolvenzverwalter. Im Raum Bonn und Berlin.

Vortragsreihe Recht und Steuern (2. Halbjahr 2012)

Artikel vom:

16.10.2012

Themen:

HKF, Fachvorträge, Vortrag, Bonn, Elternunterhalt, Sachzuwendungen, Geschenke, Forderungssicherung, Anfechtung, Insolvenzrecht, Erbrecht, Testamentsgestaltung, Jahressteuergesetz 2012, Änderungen im Erbschaftssteuerrecht

Auch in der zweiten Jahreshälfte setzten wir unsere Vortragsreihe gemeinsam mit der Rechtsanwaltskanzlei Eimer Heuschmid Mehle mit aktuellen Themen aus der täglichen Rechts- und Steuerpraxis fort.

Schwerpunkte:

  • Elternunterhalt
  • Sachzuwendung an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer in der lohnsteuer- und sozialversicherungsrechtlichen Prüfung
  • Forderungssicherung und Anfechtung
  • praktische Fragen des Insolvenzrechts
  • aktuelle Fragen im Erbrecht und zur Testamentsgestaltung
  • Jahressteuergesetz 2012 und die Änderungen im Erbschaftssteuerrecht

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei.

Alle Vorträge dauern ca. 60–90 Minuten und beginnen um 18.00 Uhr in den Kanzleiräumen der Rechtsanwaltssozietät Eimer Heuschmid Mehle in Bonn:

Friedrich-Breuer-Str. 112
53225 Bonn

Im Anschluss an jede Vortragsveranstaltung laden wir Sie bei einem Umtrunk in den Kanzleiräumen zum weiteren Gespräch und Austausch herzlich ein.

Anmeldung wird erbeten:

  • per Anmeldebogen
  • oder telefonisch unter 0228/40094-201 (Frau Reuter)

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

1. Vortrag:
31.10.2012, 18:00 Uhr

Elternunterhalt konkret – was ist zu tun, wenn die Eltern pflegebedürftig werden?

Referent:

RA Peter Knoch
Fachanwalt für Familienrecht (EHM)

Vom Blumenstrauß zum Geburtstag des Arbeitnehmers über Incentive-Reisen bis zur Einladung von Geschäftsfreunden in die VIP-Lounge

Sachzuwendung an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer in der lohnsteuer- und sozialversicherungsrechtlichen Prüfung

Referentin:

RAin Franziska Büchel
Fachanwältin für Arbeitsrecht (HKF)


Thema 1:

Unterhaltsansprüche der Eltern treffen ihre eigenen Kinder in der Praxis vor allem dann, wenn die Eltern pflegebedürftig werden und die hohen Pflegekosten nicht mehr mit dem eigenen Einkommen der Eltern aus Rente und Pflegeversicherung abgedeckt werden können.

Meist übernimmt das Sozialamt zwar vorläufig die Kosten, greift später aber aus übergangenem Recht auf die Kinder zurück, um sich die verauslagten Kosten erstatten zu lassen.

Der Referent RA Knoch wird mit seinen Erfahrungen in vielen Auseinandersetzungen mit dem Sozialamt unter anderem darstellen:

  • die Unterhaltspflichten der Kinder gegenüber deren Eltern
  • die richtige Berechnung von Bedarf und Leistungsfähigkeit
  • die Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Sozialamt
  • die aktuelle Rechtsprechung zum Elternunterhalt.

Thema 2:

Geschenke erhalten die Freundschaft – müssen aber versteuert werden. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Steuer- und Sozialabgabenpflicht für Sachzuwendungen an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer vor dem Hintergrund des § 37 b EStG. Dies führt bei Betriebsprüfungen – insbesondere durch die Finanzämter – immer häufiger zu unliebsamen Überraschungen. Es werden Fallstricke und Lösungswege für Unternehmer aufgezeigt.

 

2. Vortrag:
Mittwoch, 14.11.2012, 18.00 Uhr

Der Gläubiger im Insolvenzverfahren: Forderungssicherung und Anfechtung

Referent:

RA Matthias Arens
Fachanwalt für Steuerrecht (EHM)

Praktische Fragen des Insolvenzrechts: Was passiert mit Sicherungsgut? Nützt der Eigentumsvorbehalt?

Referent:


RA und WP Dr. Christian Frystatzki
Fachanwalt für Insolvenzrecht und Fachanwalt für Steuerrecht (HKF)


Thema 1:

Die Insolvenz eines Unternehmens gefährdet die Existenz der Geschäftspartner durch den eintretenden Forderungsausfall. Zudem kann der Insolvenzverwalter für bestimmte Zeiträume schon
erhaltene Gelder wieder zurückfordern.

Für den Gläubiger ist die Kenntnis von Anfechtungstatbeständen und Sicherungsrechten wichtig, um von der Krise seines Kunden nicht beeinträchtigt zu werden. Insbesondere werden vorgestellt:

  • die Rückforderungsmöglichkeiten durch den Insolvenzverwalter
  • ausgewählte Sicherungsrechte
  • Handlungsempfehlungen für das vorläufige und eröffnete Insolvenzverfahren.

Thema 2:

Der wahre Wert einer Sicherheit, die sich ein Gläubiger von seinem Schuldner hat einräumen lassen, erweist sich erst in der Insolvenz des Schuldners. Die Geltendmachung von Sicherungsrechten ist aber
Beschränkungen unterworfen, die u.a. von der Art des Sicherungsrechtes abhängen.

Der Referent wird aus seiner Erfahrung als Insolvenzverwalter die rechtlichen und praktischen Probleme bei

  • der Durchsetzbarkeit von Sicherungsrechten in der Insolvenz darstellen und
  • Empfehlungen aus Sicht des Insolvenzverwalters zur Problemvermeidung geben.

 

3. Vortrag:
Mittwoch, 28.11.2012, 18:00 Uhr

Aktuelle Fragen im Erbrecht und zur Testamentsgestaltung

Referent:


RA Klaus Gladischefski
Fachanwalt für Familienrecht und Fachanwalt für Erbrecht (EHM)

Jahressteuergesetz 2012 und die Änderungen im Erbschaftssteuerrecht

Referent:

StB und WP Bernhard Kurka (HKF)


Thema 1:

Der Vortrag befasst sich in einem ersten Teil mit dem besonderen Erbrecht des Ehegatten:

  • gesetzliche Regelungen zum Ehegattenerbrecht
  • die Auswirkungen ehevertraglicher Regelungen
  • Pflichten gegenüber Abkömmlingen des Erblassers
  • letztwillige Verfügungen von Ehegatten
  • das gemeinschaftliche Testament
  • Auswirkungen lebzeitiger Zuwendungen der Ehegatten untereinander, insbesondere hinsichtlich etwaiger Pflichtteilsergänzungsansprüche

Im zweiten Teil des Vortrags werden aktuelle praktische Fragen zu Schenkung und Erbschaft beantwortet:

  • Gutschriften auf Gemeinschaftskonten von Ehegatten
  • Anfall von Schenkungssteuer?
  • Steuerschulden des Erblassers als Nachlassverbindlichkeit?
  • Wer muss die Beerdigungskosten tragen?.

Thema 2:

Zum Abschluss der Vortragsreihe werden die durch das aktuelle Jahressteuergesetz ausgelösten steuerlichen Änderungen zum 01.01.2013 vorgestellt und aktuelle Entwicklungen des Steuerrechts in der Finanzrechtsprechung und Finanzverwaltung erläutert, die bei der kommenden steuerlichen Veranlagung zu berücksichtigen sind.



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